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Informieren - Beobachten - Atomtransporte stoppen!

Kategorie: Aktion (Seite 1 von 3)

Dokumentiert: Buttersäure für die Reederei MACS

Die Reederei MACS, die an der Durchführung von Atomtransporten beteiligt ist, steht auch im Visier von Atomkraft- und G20-Gegner*innen. Bei Indymedia findet sich folgende Erklärung zu einer Aktion in Hamburg vom 19.2.2017:

„When someone entrusts their goods to us, their cargo becomes our cargo – and their business becomes ours.“
Diesen Satz aus der Selbstdarstellung der Reederei Maritime Carrier Shipping GmbH & Co (MACS) auf ihrer Homepage fanden wir einleuchtend. Auch wir sehen die Reederei in der Verantwortung, am Geschäft mit der Atomkraft beteiligt zu sein, und haben in der vergangenen Nacht bei ihrem Firmensitz, Große Elbstraße 138, eine Scheibe eingeschlagen und Buttersäure hineingeschüttet. Wir sehen diese Aktionen als einen Beitrag zu den Streckenaktionstagen gegen Atomtransporte am 18. und 19. Februar 2017 und zur Mobilisierung gegen den Gipfel der G20 in Hamburg. Es ist ein Kommentar zur „Afrikainitiative“ der laufenden G20 Treffen.

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Aktionsfahrt – Bericht

Bei der Aktionsfahrt gegen Urantransporte am 18. und 19. Februar konnten viele Menschen in den Zügen über die auf gleicher Strecke stattfindenden Urantransporte aufgeklärt werden, die zur Versorgung der Atomindustrie mit neuem Brennstoff notwendig sind. An Haltepunkten und Umsteigebahnhöfen beteiligten sich lokale Initiativen mit Mahnwachen.

Tag 1

Am ersten Tag wurde der Weg des Uranerzkonzentrats abgefahren, das per Schiff unter anderem durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Hamburg kommt und dort auf den Zug verladen wird um zur Konversionsanlage in Narbonne zu fahren. Uranzerkonzentrat kommt aus dem ausgewaschenen Gestein aus den Uranabbaugebieten in Kazachstan, Uzbekistan oder Namibia.

Früh um 7 Uhr morgens ging es in Kiel (BI Kiel gegen Atomanlagen) los und die schon wachen Zugfahrer*innen im Zug nach Hamburg bekamen Flyer in die Hand gedrückt. In Hamburg-Harburg, wo Urantransporte etwa alle drei Wochen durch den Bahnhof fahren, war eine Mahnwache direkt auf dem Bahnsteig angemeldet (Robin Wood, SAND, Umweltgewerkschaft) und ein Film-Team vom NDR verfolgte die Aktion. Von dort ging es mit etwa 12 Personen an einer Mahnwache in Bassum vorbei weiter nach Bremen, wo eine Rhythms of Resistance Gruppe die Aktivist*innen mit Samba-Musik empfing. Der nächste Zug nach Osnabrück wurde mit Transparenten dekoriert, auch hier gab es einige interessante Gespräche. Nach einer sonnigen Pause in Osnabrück ging es in den vollen Zug nach Münster – dort gab es eine Mahnwache der Gruppe SofA und eine Mittagspause, die schon von der Bundespolizei informiert wurde wie viele Leute im Zug denn kommen würden. Weiterlesen

Fotoimpressionen der Aktionszugfahrt

Hier ein paar Bilder von der zweitägigen Aktionszugfahrt von Kiel über Hamburg, Münster, Trier nach Gronau entlang der Atomtransporte-Strecke.

Pressemitteilung zur Aktions-Zugfahrt gegen Urantransporte

Bundesweite Pressemitteilung

* Internationale Aktions-Zugfahrt gegen Urantransporte am 18. und 19. Februar 2017
* Treffpunkte und Pressetermine an der Strecke in Kiel, Hamburg Harburg, Münster, Köln, Bonn-Beuel, Koblenz, Trier und Gronau
* Solidarität mit dem Kampf gegen den Bau eines atomaren Atommülllagers in Bure (Frankreich, Lothringen)

Unsere Aktion richtet sich gegen „Yellow Cake“- Transporte über Kiel und Hamburg zur AREVA Uranfabrik-Narbonne (F) sowie gegen Uranhexafluorid-Transporte von der französischen Konversionssanlage Pierrelatte (Rhône-Tal) zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW).

Eine Gruppe von AktivistInnen transportiert symbolisch „Yellow Cake“ (Uranerzkonzentrat) von Kiel nach Trier – dabei nutzen sie die Bahn-Strecke, die regelmäßig für die zahlreichen Atomtransporte zwischen Hamburg und Trier genutzt wird. Zusätzlich transportierten AktivistInnen aus Frankreich symbolisch Uranhexafluorid und Teile der Baustelle für ein atomares Atommülllager aus Bure (Lothringen) von Frankreich nach Deutschland. Weiterlesen

Aktionstage gegen Urantransporte am 18. – 19.2.2017

Am 18. und 19. Februar 2017 erkunden wir die Atomtransporte-Strecke von Kiel nach Frankreich

Fahrt mit uns mit!

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Dennoch fahren täglich Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind Lebensader und zugleich Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir zu Streckenaktionstagen am 18. und 19. Februar 2017 auf. Wir werden einer Atomtransport-Strecke mit Regionalzügen folgen und die Reisenden auf Versorgungstransporte und Anlagen der Atomindustrie, die trotz „Atomausstieg“ unbefristet weiter laufen, aufmerksam machen. Wir werden in Kiel starten und bis nach Trier weiter fahren.  Die Reise führt über Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn, Koblenz und Trier. Es ist möglich unterwegs zuzusteigen. Weiterlesen

1,5 Tage Blockade der Urananreicherungsanlage

Vom 11. Juli um 5 Uhr bis zum 12.Juli um 17 Uhr wurden beide Einfahrten der Urananreicherungsanlage in Gronau blockiert. Mit der Aktion wurde der Betrieb der Urananreicherungsanlage und die von dort ausgehende Versorgung der Atomindustrie weltweit in die Öffentlichkeit gezogen – nur Tage nach dem auch die Umweltministerkonferenz der Länder das Thema aufgegriffen hatte.

Nach anderthalb Tagen vergeblicher Versuche, die Blockierenden durch einzelne Festnahmen zum Aufgeben zu bringen, ließ Urenco die Blockade räumen – das erste Mal bei zahlreichen Blockaden der letzten Jahre.

Wir dokumentieren im Folgenden die Pressemitteilungen der Blockierenden: Weiterlesen

Berichte von Tag X – Aktionen

Der Urantransport fuhr entgegen des Fahrplans einige Stunden früher in Hamburg los. Damit entfielen einige Mahnwachen in Hamburg, wurden jedoch spontan verlegt. Auch sonst gab es Mahnwachen und eine Kletteraktion in Buchholz.

Hamburg

In Hamburg wurde das Entladen der „Bright Sky“ am Mi, den 8.4.2016 beobachtet. Die geplanten Mahnwachen am Donnerstag nachmittag beim Süd-West-Terminal bei C.Steinweg
und in Veddel mussten ausfallen, da der Atomtransport vor Protesten floh, indem er mehrere Stunden früher losfuhr.
Dennoch konnte er in Wilhelmsburg beobachtet werden. Weiterlesen

Umleitung des Uranzugs im September wegen Kabelbrand

Am 17.10. tauchte auf dem Nachrichtenportal Indymedia eine Erklärung auf. Die Umleitung des Tag X-Zuges im September hatte ihre Ursache doch direkter in Protesten als zunächst bekannte wurde. Dort heißt es:

(Kein) Alarm in Bremen. Wir nutzten die Nacht am Tag X gegen Urantransporte und sabotierten die Bahnstrecke Bremen-Osnabrück an der Weserbrücke. Der Kabelschacht brannte und legte den Zugverkehr lahm.

Zur selben Zeit stand der Urantransport in Maschen (HH) für mehrere Stunden. Anschließend änderte er seine Richtung und fuhr nicht über Bremen sondern Hannover. Ob wir mit unsere Aktion den Zeitplan und die Route sabotierten können wir nicht mit Sicherheit sagen, da weder Bullen noch Presse über den Kabelbrand berichteten. Lediglich in den Personenzügen zwischen Bremen und Osnabrück gab es am Morgen des 15.09.15 Durchsagen, dass die Verspätungen auf „Vandalismus am Gleis“ zurück zu führen seien….

Für eine autonome und militante Praxis!

Operation yellow cake

Die vollständige Erklärung findet sich hier bei Indymedia.

Atomtransport für 7 Stunden aufgehalten

ROBIN WOOD-Aktivisten demonstrierten in der Luft und am Boden gegen Atomtransporte Aktivisten der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD haben von ungefaehr17.40 Uhr Montag Nachmittag bis 1 Uhr nachts – über sieben Stunden –  im Hamburger Hafen  (Kleiner Grasbrook) einen Zug mit 15 Containern Uranerzkonzentrat („Yellow Cake“) aus Kasachstan aufgehalten. Während zwei Leute weiter über den Gleisen schwebten, wurden auf dem Boden acht Leute zunächst in Gewahrsam genommen. Das Yellow Cake soll wieder von Hamburg zur Atomanlage Malvési in Südfrankreich gebracht werden.

Die Aktivist*innen forderten den 1. Bürgermeister Olaf Scholz auf, den Hamburger Hafen für Atomtransporte zu sperren.

Zwei Kletterer*innen hatten zwischen zwei Bäumen ein Transparent mit der Forderung „Stopp Atomtransporte“ über den Transportweg gespannt, am Boden hatten .Aktivisten ein Transparent mit der Aufschrift: ”Auf Schiene, auf Straße, im Hafen und Meer – Atomtransporte, wir stellen uns quer!“ gespannt.

Die Diesel-Lok hatte ihre atomare Fracht kurzzeitig abgehängt und agierte als atomarer Rammbock gegen die Transparente der Aktivisten.

Das Anti-Atom-Camp 2014 im Rückblick

Mit vielfältigen Aktionen und Workshops hat das diesjährige Anti-Atom-Camp am Nordostseekanal bei Kiel Aufmerksamkeit auf die Thematik der trotz angeblichem Atomausstieg nach wie vor zahlreich vorhandenen Atomtransporte gelenkt. Hier ein Rückblick: Weiterlesen

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