www.urantransport.de

Informieren - Beobachten - Atomtransporte stoppen!

Autor: train atomique (Seite 1 von 3)

Gefährden Rollstuhlfahrer*innen die Polizei?

Absurder Prozess gegen Atomkraftgegnerin in Lingen

Am 8.10. wird vor dem Amtsgericht ein absurd anmutender Fall verhandelt: Eine auf ihren Rollstuhl angewiesene Person soll Widerstand gegen die Polizei geleistet haben, in dem sie die Rollstuhlhandbremse angezogen habe. Im Strafbefehlsverfahren hatte das Gericht exakt das verurteilt, nur aufgrund des Einspruchs der Rollstuhlfahrerin kommt es jetzt zum Prozess am Amtsgericht Lingen.

Allein betrachtet ist der Vorwurf einfach diskriminierend und nur mit einem gewissen Humor zu ertragen. So erklärt die Angeklagte Cécile: „Die Handbremse beim Rollstuhl ist dazu da um stehen zu bleiben, so wie Fußgängerinnen anhalten, muss ich eben die Handbremse anziehen. Werden jetzt auch alle Fußgängerinnen angeklagt, die im Weg stehen bleiben? Oder ist es einfach politische Verfolgung?“

Wirklich Verstehen lässt sich der Vorwurf wohl nur mit einigem Hintergrund.

Im Januar gab es in Lingen eine Anti-Atom-Demonstration gegen die Brennelementefabrik und das Atomkraftwerk. Am Rande kletterten zwei Aktivistinnen auf das Rathaus-Vordach und zeigten dort ein Transparent. Der Atomstadt Lingen und der eilends herbeigeeilten Polizei passte das gar nicht und als die beiden vom Dach herabkamen, wurden sie kurzer Hand festgenommen. Dagegen protestierte die jetzt Angeklagte wortreich – ein Transparent auf dem Rathausdach, eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit? Die Beteiligten sehen viel mehr den Brand in der Brennelementefabrik wenige Wochen zuvor als Gefährlich an. Angeklagt wird nicht der Betreiber ANF, der unser Leben gefährdet, sondern Menschen, die daran erinnern.

Die Polizei war genervt vom Protest und konnte an der Kletteraktion selbst nichts Strafbares finden. Resultat sind drei Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gegen die beiden Kletterer*innen und eben die nervige Rollstuhlfahrerin. „Wie so oft, soll hier unliebsamer Protest in der Atomstadt unterdrückt werden. Wenn sonst nichts funktioniert, wird eben ein Widerstand herbeikonstruiert – da muss dann auch schonmal eine Rollstuhlhandbremse herhalten. Das ist so absurd, dass es schon fast wieder witzig wäre – würde es nicht reale Strafen für die Betroffenen nach sich ziehen.“ erklärt Unterstützerin Irene, „Es ist bezeichnend, dass Gerichte in ihrer Verteidigung der Atomfabriken und der Unterbindung jeglichen Protests gegen die herrschende Ordnung soweit gehen, Sondergesetze für Menschen, die nicht laufen können, auszulegen. Vertrauen in diesen Staat ist fehl am Platz, wenn wir für eine lebenswerte Welt ohne Atom- und Kohlestrom streiten.“

Die Anti-Atom-Aktiven fordern deshalb alle auf, selbst aktiv zu werden, die Angeklagte beim Prozess zu unterstützen oder bei der Demonstration in Lingen am 26.10. auf die Straße gegen die umweltzerstörische Atomkraft zu gehen.

Zum Prozesstermin am 8.10 um 13 Uhr vorm Amtsgericht Lingen sind interessierte Journalist*innen herzlich eingeladen.

Weitere Informationen
http://nirgendwo.info/
https://atomstadt-lingen.de/

Uranzug von UAA Gronau unterwegs

Pressemitteilung, 9.9.19

Aktionsbündnis Münsterand gegen Atomanlagen
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)


Protest gegen aktuellen Uranmülltransport


Bürgerinitiativen und Umweltverbände protestieren gegen einen Uranmülltransport, der heute Vormittag (Montag) die Gronauer
Urananreicherungsanlage verlassen hat. Der Sonderzug (1 blaue Lok mit 12
Planenwaggons) passierte um 11.30 Uhr ohne Stopp Burgsteinfurt Richtung
Münster. Möglicherweise fährt der Zug wieder Richtung Frankreich bzw.
werden die Waggons in einen anderen Zug integriert. Transportiert wird
abgereichertes Uranhexafluorid. Das Material ist radioaktiv und reagiert
bei Freisetzungen mit Wasser zur Flusssäure.

Das Aktionsbündnis Münsterand gegen Atomanlagen, der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz und andere Organisationen wie der AKU
Gronau fordern das Verbot derartiger Transporte und die sofortige
Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage.

Aktuell (12 Uhr) befinden sich AtomkraftgegnerInnen im Hauptbahnhof von Münster, um den Transport und dessen Weiterfahrt zu dokumentieren.

Hintergrundinformationen zu Urantransporten und zur Gronauer Uranfabrik:

http://urantransport.de

https://bbu-online.de

https://sofa-ms.de

Weitere Pressemitteilung nach der Durchfahrt in Münster

Uranzug durch Münster am 9.9.2019

Wieder Uranzug aus Gronau im Münsteraner Hauptbahnhof

– Weiterfahrt nach Hamm und durchs Ruhrgebiet

AtomkraftgegnerInnen: „Geheime Atomtransporte unverantwortlich“

Gegen 12.10 Uhr passierte heute erneut ein Uranzug aus der Urananreicherungsanlage Gronau mit rund 600 Tonnen abgereichertem Uranhexafluorid den Münsteraner Hauptbahnhof auf Gleis 3. Eine polizeiliche Sicherung an den Bahngleisen sowie eine warnende Information für die zahlreichen Bahnkunden auf den Bahnsteigen gab es nicht, stellten anwesende AtomkraftgegnerInnen fest. Dafür kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Hauptbahnhof.

Der Uranzug mit insgesamt 12 langen Waggons war gegen 11 Uhr an der Urananreicherungsanlage in Gronau gestartet, passierte um 11.30 Uhr Burgsteinfurt und erreichte um 12 Uhr den Bahnhof Münster Zentrum-Nord, wo er einige Minuten stand. Nach der Durchfahrt in Münster fuhr der Uranzug weiter Richtung Hamm, wo er den Hauptbahnhof wahrscheinlich gegen 12.45 Uhr passierte, um dann zum dortigen Güterbahnhof zu rollen. Von dort geht es im Laufe des heutigen Tages weiter durch das Ruhrgebiet. Fahrtziel ist eine der beiden sog. Dekonversionsanlagen für Uranhexafluorid in Südfrankreich bzw. Großbritannien.

Die Initaitive SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster protestiert gegen diesen erneuten Export von radioaktivem Uranmüll aus der Gronauer Urananreicherung. „Niemand auf den Bahnsteigen wusste, dass jetzt gerade ein strahlender Atomtransport durchrollt – diese Geheimniskrämerei ist unverantwortlich. Wann engagiert sich die Münsteraner Stadtverwaltung endlich gemäß der eindeutigen Ratsbeschlüsse gegen diese gefährlichen Urantransporte? Wann unterbindet die NRW-Landesregierung endlich diesen Atommülltourismus, der allein dem Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage in Gronau dient? Hier muss sich endlich etwas tun, damit die erheblichen Gefahren unterbunden werden. Es wird nicht einmal ein Mindestmaß an Transparenz eingehalten,“ erklärte Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

Video – Aktionen gegen Atomtransporte durch Koblenz

Antiatom-Aktivist*innen haben zwischen September und Dezember 2018 mit verschiedenen Aktionen auf Urantransporte rund um Koblenz aufmerksam gemacht.

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Straßentheater in Winningen

Am heutigen Sonntag Mittag waren etwa 10 Umweltaktivist*innen in Winningen unterwegs um auf die Urantransporte aufmerksam zu machen, die regelmäßig per Bahn durch den Ort an der Mosel fahren. Ein gebastelter Urantransport wurde durch Winningen gezogen und in weißen Strahlenschutz-Anzügen zahlreiche Flugblätter verteilt. Diese erinnerten auch an die Abseilaktion von der Moseltalbrücke nahe Winningen vom 1. September, die einen Urantransport für etwa 7 Stunden aufhielt.

Mit der damaligen und heutigen Aktion werden die Urantransporte zur Versorgung der Atomindustrie thematisiert. Die Atomkraftgegner*innen kritisieren, dass das Uran unter katastrophalen Umweltbedingungen abgebaut wird, über Winningen nach Frankreich transportiert und weiter verarbeitet wird um nach mehreren Schritten in Atomkraftwerken zum Einsatz zu kommen und als Atommüll zu enden, der Millionen Jahre gefährlich strahlt. Weiterlesen

Banneraktion auf der Klimademo in Köln

Nach den gestrigen Aktionen in Koblenz  sind wir heute nach Köln zur Klimademo gereist, um weiter über Urantransporte zu informieren.  Zwei Banner wurden an der Demostrecke aufgehängt. Das eine gegen Urantransporte und das andere gegen das neue Polizeigesetz in NRW : “ Meinungsfreiheit statt wegsperren – Polizeigesetz stoppen“.  Wenn wir unsere Grundrechte nicht verteidigen, können wir bald nicht mehr protestieren! Freiheit stirbt mit Sicherheit.

Wir haben zahlreiche Flyer verteilt. Weiterlesen

Abschlusserklärung internationales Antiatomcamp

Wir veröffentlichen die Pressemitteilung, die auf Englisch zum Abschluss des internationalen Antiatomcamps in Narbonne, verfasst wurde.  Das Camp war inhaltlich sehr spannend, mit Inputs aus zahlreichen Ländern.  Berichte werden folgen.

11 AUGUST 2018 

INTERNATIONAL SUMMER CAMP PROTESTS NUCLEAR INDUSTRY

IN FRANCE AND AROUND THE WORLD 

Narbonne– During this week of the 73rd anniversaries of the nuclear attacks on Hiroshima and Nagasaki, the International Anti-Nuclear Summer Camp takes place near Narbonne in the south of France from August 6th to 12th. Tents, performances, and debates are waking up a peaceful estate of olive trees and wild thyme. Located a few miles away from the Orano uranium-conversion facility (formerly Areva), this meeting of 12 nationalities focuses on all aspects of the nuclear fuel chain. Weiterlesen

internationales Antiatomcamp in Narbonne 6. – 12. August 2018

Einladung zum Sommercamp

Liebe Anti-Atom-AktivistInnen, -Gruppen und Interessierte,

wir möchten Euch hiermit herzlich einladen, Euer Wissen, Eure Erfahrungen, und das bereichernde Gefühl des Widerstandes beim internationalen Anti-Atom-Sommercamp nahe Narbonne, Frankreich, vom 6.-12. August 2018 zu teilen.

Unsere Gruppe besteht aus unabhängigen Anti-Atom-AktivistInnen aus der ganzen Welt und unser Ziel ist es, ein Treffen für internationale Vernetzung und die Verbreitung von Wissen und Erfahrungen über Anti-Atom-Themen zu organisieren. Zudem wünschen wir uns dabei, das aufregende Erlebnis eines Sommercamps mit dem Spaß während der dort gemeinsam verbrachten Zeit zu verknüpfen.

Das Sommercamp gliedert sich in zwei Hauptthemen:

Das erste Hauptthema ist die Uran-Konversionsfabrik der Firma Orano (früher als Areva bekannt) in Narbonne-Malvési. Wir denken, es ist wichtig, die lokalen Anti-Atom-Gruppierungen zu unterstützen und Erfahrungen über die Probleme im Uran-Konversionsprozess sowie bei der Lagerung von radioaktivem Müll zu teilen. Während des Camps wird es mindestens einen Aktionstag gegen die Atomindustrie in Narbonne bzw. in
der Nähe von Narbonne geben.

Das zweite Hauptthema sind Sicherheitsprobleme beim Transport von Uran und seinen Nebenprodukte, weiter über die atomare Brennstoffspirale
hinaus bis hin zum radioaktivem Atommüll.

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Bure – Atomstaat = Polizeistaat

Der Atomstaat zeigt an diesen Tagen seine Zähne in Bure und er beweist ein mal mehr, dass Atomkraft und Grundrechte nicht kompatibel sind. Der Staat zeigt sein hässliches autoritäres Gesicht, um das Atomklo durchzusetzen. Grundrechte werden per Dekret außer Kraft gesetzt: Demonstrationsverbot, Fußgängerverbot, Fahr- und Parkverbote, etc.

Der atomare Wahnsinn geht außerdem weiter. Ein neuer Versorgungstransport (Uranerzkonzentrat, Yellow Cake) wurde beobachtet, er ist aktuell von Hamburg nach Narbonne unterwegs.

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Orano und Framatome in die Tonne!

Der stark verschuldete französische Atomkonzern New Areva (früher AREVA NC für nuclear cycle) heißt jetzt Orano (Uran).
Die Geschäfte von Orano konzentrieren sich auf den Uranbergbau, die Urankreislaufwirtschaft, die Urananreicherung und die Wiederaufbereitung.

AREVA NP (u.a. Betreiber der Brennelementefabrik Lingen) wurde in Framatome umbenannt. Die in Verruf geratene Areva, die zudem tief verschuldet war, wurde vom französischen Staat abgewickelt und aufgeteilt. Diese in Framatome umbenannte Tochtergesellschaft ist seitdem eine Filiale vom französischen staatlichen Stromkonzern EDF.

Die Geschäfte von Framatome konzentrieren sich auf die Atomreaktoren, das Brennelementegeschäft und den Bau- und Ersatzteile für die Atomreaktoren. Framatome ist ein alter Name in der französischen Atombranche, der jetzt wiederbelebt wurde. Aus dem 1958 gegründeten Framatome-Konzern wurde 2001 nach einer Fusion mit Gogema und CEA, AREVA. Der Areva-Nachfolger gehört zu 75,5% EDF und zu 19,5% Mitsubishi Heavy Industries, 5% gehören dem franz. Konzern Assystem. In Deutschland ist Framatome zusätzlich in Erlangen und Karlstein aktiv.

Ob die Umbenennung den Zweck verfolgt, die Skandale der AREVA vergessen zu lassen? Das liegt nahe. Denn AREVA hat in den letzten Jahren mit zahlreichen Skandalen und Schulden geglänzt: Skandal um die Kostenexplosion und den Pfusch im Bau des neuen EPR-Reaktors in Flamamville und Olkiluoto (für letzteren werden aktuell Brennelemente aus dem Niedersächsischen Lingen geliefert, zuletzt am 20.1.2018), Uramin-Skandal, etc.

Auf der neuen Firmenwebsite bestätigt Framatome die Brennelemente-Lieferungen an den neuen Skandalreaktor EPR Olkiluoto 3 in Finnland:

„Fertigung eines Brennelements für den Erstkern des finnischen EPR-Kernkraftwerks Olkiluoto 3. Seit Juli 2017 werden in Lingen diese etwa 4,8 Meter langen Druckwasserreaktor-Brennelemente gebaut. Die Fertigung der insgesamt 245 Brennelemente wird voraussichtlich bis Ende 2017 abgeschlossen sein.“

Ob AREVA, Orano oder Framatome: die Atomkonzerne gehören in die Tonne und die Atomanlagen abgeschaltet. Und zwar sofort!

Streckenaktionstag am 24.02.2018

Gelber Tod auf Schienen… Urantransporte stoppen!

Aufruf der bundesweiten Vernetzung gegen Urantransporte

Eine Auflistung der angekündigten Mahnwachen an der Urantransporte-Strecke findest du hier.

Atomkraft? In die Knie zwingen!

Uns reicht es schon lange, doch ein Ausstieg ist nicht in Sicht und die Atomindustrie fährt fort, die Erde zu verseuchen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert und in hochradioaktiven Müll verwandelt. Täglich fährt die tödliche Fracht um die Welt, um Atomanlagen mit dem nötigen Brennstoff zu versorgen. Die Transporte sind Lebensader und zugleich Achillesferse der Atomindustrie. Diese Transporte müssen wir angreifen, um die Atomindustrie in die Knie zu zwingen.

Deshalb rufen wir zu einem Streckenaktionstag am Sa. 24. Februar 2018 auf!

Wir wollen auf den Transport von Uranerzkonzentrat, (auch bekannt als „Yellow Cake“) aufmerksam machen, das regelmäßig im Hamburger Hafen verladen wird und dann per Bahn bis Narbonne im Süden Frankreichs fährt, inklusive radioaktiver Strahlung und entsprechender Gefährdung.

  • Uranerzkonzentrat ist eine Art gelbes Pulver, das aus den Uranminen kommt und in Narbonne in Uranhexafluorid (sehr giftiges Zeug) umgewandelt wird, damit es in Gronau z.B. für Brennelemente angereichert werden kann.

Mit gelbem Pulver wollen wir sichtbar machen, was sich auf unseren Schienen (und Straßen) abspielt und was da ohne Sinn und Vernunft durch Bahnhöfe und Ortschaften rollt. Es soll möglichst großflächig entlang der Transportstrecke verteilt werden, z.B an den Bahnhöfen; denn Kritik richtet sich auch gegen die Deutsche Bahn, ohne deren Zuarbeit die Transporte nicht möglich wären.

Das Uranerzkonzentrat fährt über Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn, Koblenz und Trier, danach über Metz und Woippy bis Narbonne. Schaut nach, wo es in eurer Nähe vorbeikommt und werdet aktiv. Seid kreativ, geht an die Strecke – gemeinsam können wir diese Transporte stoppen!

Warum Uranerzkonzentrat?

Wir wollen am Beginn der Atomspirale ansetzen und möglichst früh den Produktionsprozess stören. Atomausstieg bedeutet Uranabbau stoppen! Uranerzkonzentrat ist der Stoff, der beim Auswaschen von uranhaltigem Gestein in den Abbaugebieten produziert wird. Der Abbau von Uran geht einher mit großen Umweltzerstörungen und eklatanten Menschenrechtsverletzungen. Reiche Länder versorgen sich auf Kosten der anderen mit Energie. Das Uranerzkonzentrat kommt auf Schiffen z.B. aus Namibia, Usbekistan, Kasachstan oder Russland nach Hamburg. Der Hamburger Hafen ist internationaler Umschlagplatz und Drehscheibe der Atomindustrie. (Dabei sind teils Akteure involviert, die schon am Kolonialhandel beteiligt waren, wie z.B. die Reederei MACS.)

Das muss aufhören! Wenn Menschen sich gegen die Transporte wehren und sie immer schwieriger werden, kommen irgendwann keine Schiffe mehr mit Uran und dann wird es auch nicht mehr abgebaut. Damit alle Atomanlagen stillgelegt werden.

Mitmachen…

—ist ganz leicht. Ihr braucht nur gelbes Pulver [Mehl färben oder Sand, sonst könnte Mensch auch Bauschutt oder so mit gelber Abtönfarbe anmalen], vielleicht noch ein radioaktiv Zeichen und Absperrband und was euch sonst noch so einfällt. Der Aufruf könnte als Infotafel aufgehängt werden, wer mag, flyert dazu, Strahlenschutzanzüge geben immer was her – lasst eurer Fantasie freien lauf. Ladet gerne die Presse ein. Es wäre schön, wenn es Fotos von möglichst vielen Bahnhöfen mit gelbem Pulver gibt. Twittern oder an kontakt(ät)urantransport(punkt)de

Infoflyer, die ihr bei der Aktion verteilen gibt es auf atomtransporte-hamburg-stoppen.de/infomaterial

Wir freuen uns auch über jede andere Form von Aktionen, dieses ist unser Vorschlag, er kann aber gerne eigenständig ergänzt werden.

Schaut ab und zu vorbei ob‘s was neues gibt.

Wir freuen uns wenn ihr mitmacht. Bei Fragen meldet euch bei kontakt(ät)urantransport(punkt)de

Für mehr Infos zu Uran, Verarbeitung Transporten und Aktionen schaut euch auf www.urantransport.de um.

 

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