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Informieren - Beobachten - Atomtransporte stoppen!

Kategorie: Demo (Seite 2 von 3)

700 Menschen demonstrieren in Lingen

In Lingen demonstrierten am vergangenen Samstag 700 Menschen unter dem Motto „Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen!
Brennstoffexporte stoppen!“ gegen die Brennelementefabrik in Lingen, die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Transporte die von dort aus stattfinden.

Bei der Demonstration in Lingen kamen neben Rednerinnen und Rednern aus den Regionen Emsland, Münsterland und Wendlandauch Mitglieder von Anti-Atomkraft-Organisationen aus Belgien und Frankreich zu Wort, die vom Brennelemente-Export aus Lingen besonders stark betroffen sind. Den weitesten Weg hatte ein Kundgebungsredner aus Russland.

Mit der Demonstration in Lingen hat die Anti-Atomkraft-Bewegung die internationale Bedeutung der Atomstandorte Lingen und Gronau, die beide nur ca. 40 Kilometer voneinander entfernt sind, in den öffentlichen Fokus gerückt. Verknüpft werden beide Standorte durch gefährliche Atomtransporte. Die Urananreicherungsanlage in Gronau gehört zum Urenco-Konzern und produziert angereichertes Uran, das international in Brennelementefabriken und Atomkraftwerken zum Einsatz kommt. In der Lingener Brennelementefabrik des französischen Atomkonzerns Areva werden Brennelemente für belgische und französische Schrottreaktoren hergestellt. Weiterlesen

Tag X in Kiel

Mahnwache in Kiel bei Durchfahrt der Kapitan Yakovlev am 1.5.2016Da das erste Schiff nicht durch Kiel fuhr, fand in Kiel der Tag X zu einem folgenden Urantransport am 1.Mai statt.
Geladen auf dem Schiff Kapitan Yakovlev war vermutlich Uranoxid für die Brennelementefabrik in Lingen oder Brennelemente für ein Atomkraftwerk.

In Kiel gab es also am 1.Mai eine mehrstündige Mahnwache am Tiessenkai, bei der zahlreiche Flyer verteilt werden konnten und viele Leute bei idyllischem Sommer-Sonne-Förde-Wetter erschrocken waren über den stattfindenden Atomtransport.

Berichte von Auftaktaktionen zum Urantransport

Kiel: Demonstration zum 5.Fukushima-Jahrestag

In Kiel demonstrierten am 12.3. 500-700 Menschen anlässlich des Fukushima-Jahrestags für einen vollständigen und sofortigen Atomausstieg.
Zentral auf der Demo waren auch die Atomanlagen in Gronau und Lingen und die Atomtransporte, die durch den Kieler Kanal gehen.
Auch die Ursachen für die Atomkraft im kapitalistischen System wurden angesprochen. Mit einer lauten und kraftvollen Demo ging es durch die Kieler Innenstadt.

Artikel von Kiel Aktuell zur Demo Weiterlesen

Demo in Lingen: Brennelemente-Transporte stoppen!

Die belgischen Atomkraftwerke schlagen Leck und die Atomaufsichtsbehörde empfiehlt Jod-Tabletten für die gesamte Bevölkerung.  Bei den französischen AKWs häufen sich ebenfalls die Zwischenfälle. Diese Atomkraftwerke werden von Deutschland aus mit Uran und Brennelemente beliefert. Am Montag verließ wieder ein mit Uranerzkonzentrat beladener Zug den Süd-West-Terminal von C. Steinweg in Hamburg. Ziel ist die Uranfabrik Narbonne Malvési. Uranerzkonzentrat ist der Rohstoff zur Fertigung von Brennelementen.  Die Brennelementefabrik Lingen wird ebenfalls regelmäßig über den Hamburger Hafen mit Uranoxyd und Uranpellets versorgt. Sie werden  in Lingen (Niedersachsen) zu Brennelementen verarbeitet, diese werden u.a. in den belgischen Pannen-AKWs eingesetzt. Der deutsche „Atomausstieg“ betrifft die Versorgungstransporte und die Anlagen der Atomindustrie nicht. Es darf unbebristet so weiter gehen – als würde dies uns vor einem GAU schützen. Glauben die Politiker*innen dass Radioaktivität an Ländergrenzen Stand hält?

Aus aktuellem Anlass findet am 31. Januar 2016 eine Demonstration in Lingen statt. 20 Gruppen unterstützen bereits den Aufruf:

Gemeinsam Aufstehen gegen Atomkraft!

KEINE BRENNSTÄBE FÜR BELGISCHE und FRANZÖSISCHE AKW!
Brennelemente – Transporte von Lingen nach Belgien und Frankreich stoppen !

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Tag X2: Neuer Urantransport aus Hamburg

Kurze Zeit nach Tag X bricht erneut ein Transport von Hamburg nach Narbonne auf – und kann diesmal zumindest bis Koblenz beobachtet werden.  Hier jeweils aktualisiert die Durchfahrtszeiten:

Koblenz-Lützel 18.9.15 – ca. 6:58 UhrCIMG6823

Bonn-Beueler Bahnhof 18.9.15 – 6:05 Uhr

Köln-Gremberghofen Abfahrt 18.9.15 – ~5:45 Uhr:  Französische Lok dann drei mal Uran dann Säuren und auch brennbares!!

Münster Hbf um 18.9.15 – 3:05 Uhr

Buchholz Durchfahrt 18.9.15 – 0:11 Uhr

Maschen Start 17.9.15 – 23:56 Uhr

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Urantransport flieht vor Protesten – gleichzeitig stehen Aktivist_innen vor Gericht

Münster. Anti-Atom-Gruppen hatten grenzüberschreitende Proteste gegen einen Uranerzkonzentrat-Transport von Hamburg nach Narbonne angekündigt. Nachdem das Schiff „Mikhail Dudin“ am Montag Uranerzkonzentrat im Hamburger Hafen bei der Firma C.Steinweg entlud, fuhr der Zug am Dienstag eine andere Route als sonst üblich – damit wich er zahlreichen Mahnwachen an der Transportstrecke aus – so unter anderem in Buchholz (bei Hamburg), Bremen und Münster.

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Auftakt und Beginn von Tag X – Aktionen

Der Hamburger Auftakt fand am 13.9. in Wilhelmsburg statt:

Kurzbericht und Fotos auf der SAND Seite

Bericht von Robin Wood

transparentKielHoltenau2In Kiel wurde das aus St. Petersburg kommende Schiff die „Mikhail Dudin“ mit einem Transparent „begleitet“. Ladung wurde nicht an Deck gesichtet.

 

Dieses Schiff hat dann den Alarm für den Tag X auslöst.

Im sarländischen Perl gab es bereits am 12.9. eine Demonstration von deutsch/französischen Aktivist*innen.

Presseberichte u.a. hier: Weiterlesen

Abfahrt erfolgt – Mahnwachen in Wilhelmsburg und Veddel

Die Abfahrt des Zuges mit Uranerzkonzentrat aus dem Firmengelände von C.Steinweg startete um 18:50Uhr.   Video1  Video2

Vom Hafenbahnhofes Hamburg Süd um 19:58 Uhr

Durchfahrt in HH Wilhelmsburg um 20:05 Uhr.

Es bestehen Mahnwachen in Veddel und vor der Umweltbehörde in Sichtweite des S-Bahnhofs Wilhelmsburg. Menschen können gerne dazu kommen.

Ab ca. 21 Uhr gibt es eine Mahnwache in Buchholz.

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Uranerzkonzentrat auf dem Gelände der Firma C.Steinweg 

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Abfahrt von dem Firmengelände mit Rangierlock

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Uranerzkonzentrat

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Überquerung des Veddeler Damm

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Zug mit Elektrolock auf dem Gelände des Hafenbahnhofes Hamburg-Süd

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Mahnwache in Hamburg Veddel mit Polizeipresenz

Rückblick Anti-Atom-Jahr 2012 im Münsterland

2011 war Fukushima, aber auch im Jahr 2012 hat sich viel getan
in Sachen (Anti-)Atom-Politik. In einem Jahresrückblick haben wir
versucht, hier die meisten Ereignisse im und ums Münsterland zusammen zu fassen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit – sortiert nach verschiedenen  Themengebieten. Viel Spaß beim Lesen!

Urantransporte

Die erste Aktion gegen Urantransporte fand kurz vor der Urankonferenz, am 3.Februar in Münster am Hauptbahnhof bei eisiger Kälte statt: Rund um den Bahnhof wurden von Robin Wood und Aktivist*innen aus dem Münsterland in luftiger Höhe Transparente gespannt. Ende Februar zog die Bahn eine Schadensersatzforderung für einen gestoppten Urantransport 2008 zurück.

Ab dem 10.April fanden immer wieder spontane Mahnwachen gegen Urantransporte mit abgereichertem Uranhexafluorid von Gronau nach Pierrelatte statt. Am 7.Mai bekam der Urantransport durch eine Kletteraktion mehrere unabhängiger Aktivist*innen bei Münster-Kinderhaus eine 8-stündige Verspätung und viel mehr Aufmerkamkeit als Urenco lieb ist. Am 4.Juni und 2.Juli wurden erneut Uranzüge durch eine Mahnwache in Münster gesichtet.

Beim nächsten Transport am 30.Juli ging es so richtig rund: Atomkraftgegner*innen von Robin Wood, Contratom und aus dem Münsterland hatten in Metelen ein Camp errichtet und der Zug wurde gleich doppelt blockiert – zuerst durch eine Ankettaktion, dann durch eine Kletteraktion. Er fuhr zum ersten Mal zurück in die Urananreicherungsanlage und dann eine Umleitung über Ahaus und Coesfeld.

Am 27.8. wurde erstmals ein (vermutlich fahrplanmäßiger) längerer Aufenthalt des Urantransportes in Hamm am Güterbahnhof festgestellt, am 25.9. wurde klar, dass er erst nach Mitternacht dort wieder aufbricht – also 11 Stunden relativ unbewacht dort herumstand. Auch nach zwei Tagen war er noch nicht in Pierrelatte eingetroffen. Am 23.10. wird festgestellt, dass er erst gegen 8:40 in Köln eintrifft und unterwegs erneut umgekoppelt wird – mit jedem Transport gibt es neue Informationen.

Am 19.November schließlich hat Urenco offensichtlich Angst vor den öffentlichen Aufrufen zu Mahnwachen und Protesten, die in zahlreichen Städten und in der Presse Anklang finden, sodass sie den Transport verlegen oder auf LKW verladen.

Der Rat der Stadt Münster beschloss Mitte des Jahres, Urantransporte über das Stadtgebiet abzulehnen, verweigerte jedoch die Gründung eines kommunalen Bündnisses.

Jahresrückblick Anti-Atom im Münsterland 2012 komplett als pdf

11. März: Neuer Uranmülltransport Gronau-Russia !!

11. März: Am 1. März demonstrierten 40 Leute vor der UAA Gronau gegen die aggressive Atompolitik von RWE (www.sofa-ms.de, www.urgewald.de). Schon damals waren  vollgepackte Russland-Waggons in Dreierreihe auf dem Gelände zu sehen (die Urenco hat neue Abstell- und Rangiergleise gebaut!).

Heute Abend um 23.07 startete mit 1250 t abgereichertem Uranhexafluorid der bisher größte Uranmülltransport von Gronau via Rotterdam nach Russland!

The largest ever uranium waste transport from Gronau via Rotterdam to Russia startet at 11 pm – 1250 t of depleted uranium are currently went by train to Rotterdam where it is being loaded onto the MV Schouwenbank for transportation to Russia.

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