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Informieren - Beobachten - Atomtransporte stoppen!

Kategorie: Transport (Seite 2 von 4)

Tag X2: Neuer Urantransport aus Hamburg

Kurze Zeit nach Tag X bricht erneut ein Transport von Hamburg nach Narbonne auf – und kann diesmal zumindest bis Koblenz beobachtet werden.  Hier jeweils aktualisiert die Durchfahrtszeiten:

Koblenz-Lützel 18.9.15 – ca. 6:58 UhrCIMG6823

Bonn-Beueler Bahnhof 18.9.15 – 6:05 Uhr

Köln-Gremberghofen Abfahrt 18.9.15 – ~5:45 Uhr:  Französische Lok dann drei mal Uran dann Säuren und auch brennbares!!

Münster Hbf um 18.9.15 – 3:05 Uhr

Buchholz Durchfahrt 18.9.15 – 0:11 Uhr

Maschen Start 17.9.15 – 23:56 Uhr

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Urantransport flieht vor Protesten – gleichzeitig stehen Aktivist_innen vor Gericht

Münster. Anti-Atom-Gruppen hatten grenzüberschreitende Proteste gegen einen Uranerzkonzentrat-Transport von Hamburg nach Narbonne angekündigt. Nachdem das Schiff „Mikhail Dudin“ am Montag Uranerzkonzentrat im Hamburger Hafen bei der Firma C.Steinweg entlud, fuhr der Zug am Dienstag eine andere Route als sonst üblich – damit wich er zahlreichen Mahnwachen an der Transportstrecke aus – so unter anderem in Buchholz (bei Hamburg), Bremen und Münster.

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Abfahrt erfolgt – Mahnwachen in Wilhelmsburg und Veddel

Die Abfahrt des Zuges mit Uranerzkonzentrat aus dem Firmengelände von C.Steinweg startete um 18:50Uhr.   Video1  Video2

Vom Hafenbahnhofes Hamburg Süd um 19:58 Uhr

Durchfahrt in HH Wilhelmsburg um 20:05 Uhr.

Es bestehen Mahnwachen in Veddel und vor der Umweltbehörde in Sichtweite des S-Bahnhofs Wilhelmsburg. Menschen können gerne dazu kommen.

Ab ca. 21 Uhr gibt es eine Mahnwache in Buchholz.

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Uranerzkonzentrat auf dem Gelände der Firma C.Steinweg 

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Abfahrt von dem Firmengelände mit Rangierlock

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Uranerzkonzentrat

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Überquerung des Veddeler Damm

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Zug mit Elektrolock auf dem Gelände des Hafenbahnhofes Hamburg-Süd

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Mahnwache in Hamburg Veddel mit Polizeipresenz

Atomtransport für 7 Stunden aufgehalten

ROBIN WOOD-Aktivisten demonstrierten in der Luft und am Boden gegen Atomtransporte Aktivisten der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD haben von ungefaehr17.40 Uhr Montag Nachmittag bis 1 Uhr nachts – über sieben Stunden –  im Hamburger Hafen  (Kleiner Grasbrook) einen Zug mit 15 Containern Uranerzkonzentrat („Yellow Cake“) aus Kasachstan aufgehalten. Während zwei Leute weiter über den Gleisen schwebten, wurden auf dem Boden acht Leute zunächst in Gewahrsam genommen. Das Yellow Cake soll wieder von Hamburg zur Atomanlage Malvési in Südfrankreich gebracht werden.

Die Aktivist*innen forderten den 1. Bürgermeister Olaf Scholz auf, den Hamburger Hafen für Atomtransporte zu sperren.

Zwei Kletterer*innen hatten zwischen zwei Bäumen ein Transparent mit der Forderung „Stopp Atomtransporte“ über den Transportweg gespannt, am Boden hatten .Aktivisten ein Transparent mit der Aufschrift: ”Auf Schiene, auf Straße, im Hafen und Meer – Atomtransporte, wir stellen uns quer!“ gespannt.

Die Diesel-Lok hatte ihre atomare Fracht kurzzeitig abgehängt und agierte als atomarer Rammbock gegen die Transparente der Aktivisten.

Anti-Atom-Camp: Atomtransport umgeleitet

Noch nicht einmal fertig aufgebaut, hat das Anti-Atom-Camp in Altenholz-Knoop bei Kiel schon erste Konsequenzen: Die „Sheksna“, ein Schiff, welches am Sonntagabend aus St. Petersburg Richtung Hamburg unterwegs ist und aller Wahrscheinlichkeit nach radioaktive Fracht geladen hat, fuhr nicht durch den Nord-Ostsee-Kanal am Camp vorbei, sondern nahm den langen Weg um Dänemark herum.

Seit Mittwoch wird das Anti-Atom-Camp am Kanal aufgebaut, mittlerweile stehen schon viele Zelte. Die „Sheksna“ hatten die Anti-Atom-Aktivist*innen in der vergangenen Nacht im Nord-Ostsee-Kanal erwartet, stellten dann jedoch fest, dass sie offensichtlich aus Angst vor Protesten lieber einen hunderte Kilometer langen Umweg in Kauf nahm. In der Vergangenheit hatte die „Sheksna“ von St.Petersburg nach Hamburg stets radioaktives Material transportiert und die Route durch den Nord-Ostsee-Kanal genommen, zuletzt Anfang Juli mit Uranzerkonzentrat aus Kazachstan.

Dabei wird auch nicht auf Sicherheitsvorkehrungen geachtet: 50 % der Container der Sheksna, die man in Hamburg kontrollierte, wurden wegen Mängeln beanstandet, etwa weil Gefahrgutkennzeichnungen fehlten oder die Transportgenehmigungen für Transportconatiner abgelaufen waren.

Gegen diese Atomtransporte und den damit verbunden den Weiterbetrieb zahlreicher Atomanlagen wendet sich das Anti-Atom-Camp. Die Aktivist*innen meinen dazu: „Es ist ja schön, dass direkt auf uns reagiert wird. Eine echte Lösung ist jedoch nur der Stopp der Transporte!“

Ab Samstag morgen starten die Workshops auf dem Camp: zu Beginn findet um 10 Uhr eine Veranstaltung zurAtomanlage, die in Deutschland mit den meisten Atomtransporten verbunden ist unter dem Titel „Urenco, Urananreicherung und die Atombombe“ statt. Um 16 Uhr gibt es einen Vortrag zu Atomtransporten durch den Nord-Ostsee-Kanal.

LKW-Transport gesichtet

Brennelemente 26.2.14Am heutigen Mittwoch wurde auf der A31 unterhalb von Gronau Richtung Ruhrgebiet erneut ein Atomtransport gesichtet. Der Transport war mit der Gefahrgutnummer 70/3324 gekennzeichnet (orange Tafel). Dabei steht die 70 für radioaktiv, die 3324 kennzeichnet den Stoff, demnach handelte es sich um unbestrahlte Brennelemente.

Vermutlich handelte es sich also um einen Transport von frisch produzierten Brennelementen aus der Brennelementefabrik in Lingen nach Belgien oder Frankreich. Solche Transporte finden etwa wöchentlich statt, die Brennelementefabrik in Lingen beliefert die meisten französischen AKW einmal im Jahr per LKW.

Wie immer fuhr der Transport auch heute ohne besondere Sicherungsmaßnahmen oder Polizeibegleitung. Beobachtungen können gerne an info[at]urantransport.de gesendet werden, wir freuen uns immer besonders über Fotos.

Uranerzkonzentrat in Hamburg gesichtet

Am 9.Januar wurde in Hamburg im Hafen ein Güterzug mit Uranerzkonzentrat gesichtet. Nach erster Schätzung wurden zwischen 400 und 500 Tonnen Uranerkonzentrat (Bruttomasse) befördert. Ziel war vermutlich Narbonne in Frankreich, in Deutschland gibt es keine Anlage, die Uranerzkonzentrat in Uranhexafluorid umwandeln könnte. Von Narbonne könnte das umgewandelte Material jedoch wieder in der Urananreicherungsanlage in Gronau landen.

Das Material war recht wahrscheinlich mit dem etwa 90 Meter langen Küstenmotorschiff ‚Vasiliy Shukshin‘ von St. Petersburg (Russland) nach Hamburg befördert worden, wo es am 8.Januar anlegte.

Aktuell Urantransport im Nord-Ostsee-Kanal Richtung Hamburger Hafen

Heute Mittag wurde im Nord-Ostsee-Kanal ein Frachter beobachtet, der Container mit radioaktivem Material geladen hat. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um Uranoxid. Der Frachter ist auf dem Weg in den Hamburger Hafen, das Uranoxid könnte für die Brennelementefabrik in Lingen bestimmt sein. Gestartet war der Frachter am 12.11. abends in St. Petersburg. Normalerweise brauchen Frachtschiffe für die Strecke St. Petersburg Hamburg 6 Tage.

Im Mai diesen Jahres war es auf einem ähnlichen Frachter im Hamburger Hafen zu einem Großbrand gekommen, der nur schwer unter Kontrolle zu kriegen war – und das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kirchentag.

Wir fordern den sofortigen Stopp aller Urantransporte und die Stillegung der Uranfabriken! Wer aus der Atomkraft aussteigen will braucht keine Urantransporte und Uranfabriken!

Atomtransport durch Köln

Am 23.10. wurde erneut ein Atomtransport gesichtet – in Köln. Was genau geladen war ist unbekannt. Er fuhr weiter in Richtung Norden, potentiell wäre Gronau möglich. Laut Gefahrgutnummer kommen als transportierte Stoffe Urandioxid (U308), aber auch unbestrahlte MOX-Brennelemente in Frage. Die strah­len­de Fracht durch­fuhr Köln – Mühl­heim ohne jeg­li­che
Si­cher­heits­be­glei­tung oder sicht­ba­re Mass­nah­men zum Schutz der
Be­völ­ke­rung. Ein weiteres Beispiel für die täglich stattfindenden Transporte radioaktiven Materials.

Wir freuen uns immer über weitere Sichtungen von Transporten über das Meldeformular (Urantransport melden) – mittlerweile ist es übearbeitet und es können LKW, Schiffe und Züge gemeldet werden.

Zwei auf einen Streich – Urantransporte aufgedeckt – wann informiert Rot-Grün die Feuerwehren?

Heute wurden erneut zwei Urantransporte von und nach Gronau aufgedeckt – mehr dazu unten.

Rettungskräfte
in NRW nicht informiert – in Rheinland-Pfalz hingegen schon

Trotz der großen Gefahren werden die Urantransporte in NRW weiterhin geheim gehalten, nur Genehmigungsbehörden und Polizei wissen von Zeitpunkten und weiteren Routen. Selbst die Feuerwehren und Rettungskräfte werden vorab nicht informiert. Wie im Falle eines Unfalls schnelle und richtige Rettungsmaßnahmen möglich sein sollen, ist unklar. In Rheinland-Pfalz hingegen wurde im vergangenen Jahr beschlossen, dass Landkreise und Erstalarmierungsstellen VOR der Durchführung von Uranhexafluoridtransporten über Route und Zeitpunkt informiert werden, um im Falle eines Unfalls schnell reagieren zu können. Dies wird von der rheinland-pfälzischen Regierung mit den besonderen Gefahren des Uranhexafluorids begründet. Es darf nicht mit Wasser in Berührung kommen, was für Unfälle mit Bränden besonders wichtig ist. Ebenso reagiert es bereits mit Luftfeuchtigkeit, was eine großräumige Evakuierung (5km Umkreis) bei Freisetzung notwendig macht. Weiterlesen

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